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| Die
3 letzten News: |
Alarmsignal aus
den Kommunen (27.08.2010) Forderung an die Landesregierung,
Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung der Gemeinden,
Städte und Landkreise zu ergreifen
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Ilmkreis:
Weiterhin zahlreiche Vergabeverstöße an der Tagesordnung!
(27.08.2010) jüngster Bericht der Rechnungsprüfung
listet Verstöße gegen die gesetzlichen Bestimmungen
zur Vergabe öffentlicher Aufträge auf - Landrat Kaufhold
(CDU) muss am 1.9. im Kreistag dazu Stellung nehmen |
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Friedenskonferenz:
Das Märchen vom Wiederaufbau (27.08.2010) Friedenspolitische
Konferenz der LINKEN in Bad Salzungen: Kann die Bundeswehr in
Afghanistan Frieden bringen? |
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Aktuell:
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Kritik an kommunalen
Steuererhöhungen teilweise unberechtigt |
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"Die Kritik an den kommunalen Steuererhöhungen
sind in großen Teilen unberechtigt und zeichnen ein
völlig verzerrtes Bild hinsichtlich der Auswirkungen
auf die Bürger und die Wirtschaft", so der kommunalpolitische
Sprecher der Landtagsfraktion DIE LINKE Frank Kuschel.
Steuererhöhungen seien nie populär. Andererseits
sei für die Kommunen eine sichere Einnahmenbasis nötig,
um die steigenden Ausgaben finanzieren zu können. Über
weitere Ausgabenkürzungen sei es den Thüringer
Kommunen nicht möglich, ihre Finanzmisere zu beheben.
"Ausgabenkürzungen heißt Leistungskürzungen
für die Bürger und die Wirtschaft", so der
Abgeordnete. Notwendige Investitionen in die kommunale Infrastruktur
bleiben dann aus, was wiederum die Wirtschaft besonders
treffe. "Die Thüringer Kommunen", ist der
Linkspolitiker überzeugt.
Der Bund und das Land haben durch Steuerrechtsänderungen
und Kürzungen im kommunalen Finanzausgleich in den
letzten Jahren den Thüringer Kommunen erhebliche Einnahmemittel
entzogen. Diese belaufen sich zwischenzeitlich auf rund
400 Millionen EUR im Jahr, erläutert Kuschel. "Wenn
jetzt die Kommunen im bescheidenen Maße ihre Möglichkeiten
der Steuererhöhung in Anspruch nehmen, führt dies
keinesfalls zur finanziellen Überforderung der Bürger
und der Wirtschaft", ist der Abgeordnete überzeugt.
Die Grundsteuer B wirke sich bei den Grundstücks- und
Mietkosten nur gering aus. Durchschnittlich werde jeder
Thüringer mit 6,80 EUR pro Monat durch die Grundsteuer
"belastet".
Ähnlich sei die Situation bei der Gewerbesteuer. Durch
die Steuersenkungen der letzten Jahre wurden die Unternehmen
in Thüringen im dreistelligen Millionenbereich entlastet,
rechnet der Kommunalexperte der Linksfraktion vor. Die Körperschaftssteuer
sei nahezu halbiert worden - übrigens mit der Begründung,
den Kommunen die Möglichkeit der Anhebung der Hebesätze
bei der Gewerbesteuer einzuräumen. Die jetzt von den
Kommunen vollzogene Anhebung der Gewerbesteuer liege unter
10 Prozent der Steuerersparnisse der Unternehmen durch die
Steuerrechtsänderungen in der jüngsten Vergangenheit.
Bei den Einzelunternehmen wirke sich die Erhöhung der
Gewerbesteuer überhaupt nicht aus, weil hier eine Anrechnung
auf die Einkommenssteuer erfolge.
Die Thüringer Kommunen gehen mit Steuererhöhungen
sehr verantwortungsvoll um, anders als Bund und Länder,
die Steuersenkungen für die Vermögenden und die
Wirtschaft stets auch zu lasten der Kommunen vollziehen,
ist der Landes- und Kommunalpolitiker überzeugt. "Die
Verarmung der Kommunen durch Bund und Land und die Dramatisierung
kommunaler Steuererhöhungen müssen ein Ende haben",
fordert Frank Kuschel abschließend.
26.8.2010
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