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Land unterstützt die TU Ilmenau und den Ilm-Kreis umfangreich

„Anders als vom Bundestagsabgeordneten Tankret Schipanski (CDU) behauptet, unterstützt das Land die TU Ilmenau auf verschiedenen Wegen und auch die Landesentwicklungsgesellschaft hat den Ilm-Kreis deutlich im Blick“, berichtet der Landtagsabgeordnete Frank Kuschel (DIE LINKE) und widerlegt Schipanskis Aussagen durch zahlreiche Beispiele.

So erhält die TU Ilmenau durch die Rahmenvereinbarung IV zwischen 2016 und 2019 17 Mio. € mehr Grundförderung. Weiterhin wurde ihr ein 6-jähriges Modellprojekt zum Diplom gewährt, sie erhielt 1,5 Mio. € für das Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik und 19,2 Mio. € für das neue IT-Dienstleistungszentrum. Außerdem wurden 89.000 € für ein Projekt im Bereich digitaler Lehre bereitgestellt, was die zweithöchste Projektsumme des ganzen Landes darstellt, und mit 1 Mio. € wurde das Wohnheim saniert. Die Aussage, dass die TU Ilmenau über nicht ausreichend Mittel verfüge, lässt sich auch mit Blick auf die derzeit von ihr gebildeten Rücklagen entkräften. So verfügte die TU Ilmenau zum Ende des Jahres 2017 über 18,8 Mio. € und zum Ende des Jahres 2018 über 21,6 Mio. € Rücklagen aus Landes- und Bundesmitteln.

In Bezug auf die Tätigkeit der LEG wurden in den letzten 5 Jahren im Ilm-Kreis insgesamt 104 Industrieflächen bei interessierten Investoren angeboten. Davon konnten 47 Investitionen mit einer Investitionssumme von 725 Mio. € und einer Zahl von 2.205 neuen Arbeitsplätzen realisiert werden – darunter 30 Neuansiedlungen und Erweiterungen sowie 17 Verlagerungen, Sicherungen und Übernahmen.

In diesen Zeitraum fällt auch die Ansiedlung des chinesischen Unternehmens Contemporary Amperex Technology Thuringia GmbH, CATT, die sich in den nächsten Jahren mit einer Investitionssumme von 1,8 Mrd. € und einem direkten Effekt auf den Thüringer Arbeitsmarkt mit ca. 2.000 neuen Arbeitsplätzen niederschlagen wird.

„Vor dem Hintergrund dieser Fakten, kann ich Herrn Schipanski nur auffordern, sich mit den Realitäten in Thüringen auseinanderzusetzen, anstatt völlig grundlos Missstimmung zu schüren“, so Kuschel abschließend.

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